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Aus Berlin für Esslingen (CDU)

David Preisendanz als Europapolitiker in Sofia

Foto: Büro David Preisendanz

Noch vergangenes Jahr ist der Esslinger CDU-Abgeordnete Dr. David Preisendanz als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bulgarien nach Sofia gereist. „Es war eine sehr eindrucksvolle Reise und ich habe mich natürlich sehr über die hochkarätigen Gesprächspartner gefreut. Das zeigt natürlich vor allen Dingen, welchen Stellenwert Deutschland innerhalb Europas hat. Das müssen wir uns häufiger bewusst machen“, so David Preisendanz. Im Rahmen seines Besuchs hatte er die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Entscheidungsträgern und Experten aus Bulgarien über die aktuellen Herausforderungen des Landes zu sprechen. So hat er sich unter anderem mit Boyko Borisov ausgetauscht, der lange Ministerpräsident des Landes war und bis heute Vorsitzender der Regierungspartei GERB ist. Ein zentrales Thema war die Rechtsstaatlichkeit, das David Preisendanz in einem Gespräch mit dem bulgarischen Justizminister Georgi Georgiev vertiefte. „Rechtsstaatlichkeit ist eine der tragenden Säulen unserer gemeinsamen Werte. Ohne sie können wir als Europa nicht zusammenstehen“, betonte David Preisendanz. Bei einem Austausch mit Gunther Krichbaum, dem deutschen Staatsminister für Europa, sowie der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer stand das Thema Wirtschaft im Fokus. „Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern hat enormes Potenzial“, sagte David Preisendanz. „Wir müssen in den Bereichen Innovation, Forschung und Entwicklung noch enger zusammenarbeiten, um im globalen Wettbewerb nicht zurückzufallen.“ In allen Gesprächen wurde eines besonders deutlich: Ob in Berlin oder Sofia – Europa steht vor denselben Herausforderungen – Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation. Und Bulgarien spielt dabei eine weit größere Rolle, als viele vermuten. „Das Land hat einen strategisch wichtigen Zugang zum Schwarzen Meer und hat in den letzten Jahren beachtliche wirtschaftliche Fortschritte erzielt. Ab dem 1. Januar 2026 wird Bulgarien sogar Teil der Eurozone sein. Das ist ein großer Schritt für die gesamte Region“, erklärte David Preisendanz.

Sein Fazit: „Wenn wir die europäische Einheit und die Werte des Kontinents schützen wollen, müssen wir stärker auf den Südosten schauen und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Region vertiefen – sowohl wirtschaftlich als auch sicherheitspolitisch.“