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Bündnis für Klimagerechtigkeit Esslingen

Wie kommt Esslingen auf Klimaschutzkurs?

Foto: Bündnis für Klimagerechtigkeit Esslingen

In der gut gesuchten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung hat am vergangenen Montag das Bündnis für Klimagerechtigkeit Esslingen ein weiteres Mal seine Kompetenz in Fragen des Klimaschutzes bewiesen. Steffen Petruch und Steffen Tame stellten die “Fortschreibung des Integrierten Klimakonzepts” der Stadt Esslingen vor. Tenor: ganz gut, aber es fehlt an Konkretem. “Unterlassener Klimaschutz kostet auch Geld”, sagte Steffen Petruch, “das sind künftige Schulden.” Mit dem “Schattenpreis” von 201 Eur je Tonne CO2 habe die Landesregierung bereits beziffert, mit welcher Belastung auch eine Kommunen zu rechnen habe, wenn sie nichts unternehme. Im 98-seitigen Massnahmenkatalog sei alles hübsch farbig aufbereitet, aber es fehle die Angabe, wie viel eine Aktion bringe. Nur so könnten die Gemeinderät:innen Prioritäten setzen und den Klimaschutz schnell voran bringen. Fehlendes Geld könne kaum gelten, denn der Bund unterstütze die Kommunen beim Klimaschutz als absolut dringende Frage, man könne die Personalkapazität der Stadt durch Umschichtung und Bezuschussung erheblich ausweiten.

Ein Video-Mitschnitt der Veranstaltung “Wie kommt Esslingen auf Klimaschutzkurs?” ist auf dem youtube-Kanal https://www.youtube.com/@klimagerechtigkeit-esslingen zu finden.

Auch die Bürgerschaft sei Akteur bei der Erreichung der Klimaschutzziele, Der Gemeinderat brauche jetzt die Aufforderung zum Handeln durch seine Wähler. Wie man aktiv wird, findet man auf https://klimagerechtigkeit-esslingen.de/