Foto: Bulgrin
Viel geschrieben haben wir bisher über das bzw. die Werke, die am 21. Juni ab 19 Uhr in der Esslinger Frauenkirche auf dem Programm stehen: Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ und Maurice Ravels „L’Aurore“. Höchste Zeit, auf die zahlreichen Interpreten einzugehen: drei Solisten (Sopran, Tenor, Bariton), Chor, Orchester, Dirigentin. Lassen sie uns mit dem Orchester beginnen, denn es feiert in diesem Jahr sein 40jähriges Bestehen. Es sind die „Süddeutschen Kammersolisten Stuttgart.“
Sie setzen sich aus Orchestermusikern und freiberuflichen Musikern des Raumes Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe zusammen. Ein Hauptanliegen von ihnen ist es, gemeinsam mit profilierten Chören oratorische Literatur in ihrer gesamten Bandbreite aufzuführen. Das Orchester konzertiert regelmäßig mit dem Philharmonischen Chor Esslingen. Es wurde eingeladen zu namhaften Konzertreihen wie den Int. Domkonzerten St. Blasien, den Donaueschinger Musiktagen, den Domkonzerten Schleswig sowie den Münsterkonzerten Konstanz und Ulm. Sein Repertoire reicht von Bach und Händel bis Bernstein, Honegger, Kaminski, Strawinsky, Britten, Rutter und Jenkins. Bis 2022 war Albert Boesen (ehemaliger Konzertmeister des SWR-Symphonieorchester Stuttgart) Konzertmeister des Ensembles. Seit 2023 bekleidet die renommierte Geigerin Nina Karmon (Ebersberg) diese Funktion.
Die Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Chor Esslingen begann im Jahr 2000 mit Mozarts „c-Moll Messe“ unter der Leitung von Sabine Layer. Es folgten Werke von Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn-Bartholdy, Dvorak, Duruflé und Verdi. Einen Höhepunkt markierte das Oratorium „Elias“ zum 25-jährigen Jubiläum von Sabine Layer am 19. Oktober 2025 in der Frauenkirche.

