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Vor vier Jahren begeisterte Philipp Nicklaus das Esslinger Publikum als Evangelist in Bachs „Johannespassion“. Oratorische Evangelistenpartien sind ein wichtiger Teil im Repertoire dieses außergewöhnlichen Tenors. Aber auch klassische und romantische Werke, von Haydns “Schöpfung” bis zu Dvoraks “Stabat Mater”, zählen dazu. Nicklaus studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart Schulmusik und Gesang bei Bernhard Gärtner.
Seit Jahren ist er als gefragter Opern- und Konzertsänger in Deutschland und dem europäischen Ausland tätig. Liederabende, hauptsächlich mit den großen Zyklen Schuberts und Schumanns, runden sein künstlerisches Spektrum ab. Einen weiteren Schwerpunkt nimmt die zeitgenössische Musik, vor allem im Bereich Musiktheater, ein. Engagements führten ihn dabei unter anderem an die Staatsoper Stuttgart, die Oper Leipzig, die Semperoper Dresden, das Staatstheater Mainz, das Theater Aachen, das Volkstheater Rostock, das Theater Freiburg, das Theater Augsburg, die Junge Oper Mannheim, die Taschenoper Wien und die Opernfestspiele Heidenheim. Er arbeitete dabei unter anderem mit den Dirigenten Cornelius Meister, Ulf Schirmer, Michael Güttler, Bernhard Kontarsky, Christopher Moulds, Giuliano Carella, Markus Poschner und Roland Kluttig sowie mit namhaften Regisseuren wie Peter Konwitschny, Jossi Wieler, Ulrich Rasche, Barbora Horakova und Neco Celik zusammen.
Im Oratorium „Die Schöpfung“ verkörpert Nicklaus den Erzengel Uriel, dem Haydn u. a. die Sätze „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde“ und die sich anschließende Arie „Mit Würd‘ und Hoheit angetan“ zugedacht hat. Am 21.Juni um 19 Uhr in der Frauenkirche Esslingen.

