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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Weg von Öl und Gas – aber wie ?! (Folge 6)

Foto: KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT (Public Domain Mark)

Jahr für Jahr schicken wir von Deutschland aus über 80 Milliarden Euro an auswärtige Länder und Konzerne – für den Kauf von Erdöl, Erdgas und Kohle. Das ist wahrlich viel Geld!

Einen Teil davon könnten wir direkt sparen, indem wir unser Alltagsleben – wo es eben geht! – wieder etwas genügsamer gestalten. Also weg von letztlich fruchtlosem Überkonsum. Von solcher “SUFFIZIENZ” handelten die letzten Folgen dieser Serie.

Einen Teil der so freiwerdenden Milliarden könnte Deutschland dann z.B. in die energetische Sanierung derjenigen Gebäude stecken, bei denen das bisher noch nicht wirkungsvoll angepackt wurde. So könnten wir – unter Beibehaltung der gewohnten Behaglichkeit! – den Energiebedarf für Heizung und Warmwasser deutlich verringern. Die Energiewirtschaftler nennen das: “Steigerung der EFFIZIENZ beim Einsatz von Energie”.

Klar – die Lieferanten der teuren Importenergien wären darüber wenig erfreut – unsere Volkswirtschaftler dafür doppelt:

Denn erstens: Geld, das wir hier in Gebäudesanierung, also vor allem in Handwerkerarbeit investieren – das bleibt überwiegend im Land. Die inländische Wertschöpfung steigt also, und das erbringt hier Folge-Umsätze sowie hoch willkommene Steuern und Sozialbeiträge. (Ganz anders als bei den Ölmilliarden, die wir bislang in ferne Länder schicken: sie werden unserem eigenen Wirtschaftskreislauf einfach entzogen, dienen woanders evtl. sogar zur Finanzierung von Krieg und Terror ).

Und zweitens: auch wenn solche Effizienzverbesserungen (z.B. Gebäudesanierungen) zunächst einmal “teuer” erscheinen – auf mittlere und lange Sicht sind das hoch rentable Zukunftsinvestitionen! Denn sie bewirken in den Folgejahren spürbar niedrigere Verbrauchskosten.