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Wir haben uns in schlimme Abhängigkeit hineinmanövriert: ständig müssen wir im Übermaß fossile Energieträger importieren. Pro Jahr gehen der deutschen Volkswirtschaft hierfür 81 Milliarden Euro flöten! Zudem sind wir den Erpressungsversuchen von Seiten mancher Lieferländer ausgesetzt.
In der letzten Folge dieser Serie wurden drei Bündel von Maßnahmen genannt, wie wir uns von dieser Abhängigkeit endlich befreien könnten. Das erste davon: Wir müssten uns beim Verbrauch von Energie und Waren wieder stärker auf Vernunft und Genügsamkeit besinnen (Fachbegriff: “Suffizienz”)!
In den Diskussionen darüber wird aber immer wieder deutlich, dass Viele genau damit fremdeln: “Rückbesinnung auf Vernunft und Genügsamkeit”?! Klingt irgendwie nach “Verzicht” – und wer will schon auf irgendetwas verzichten, wenn ringsherum aus dem Vollen geschöpft und Wachstum gepredigt wird?
Aber wenn wir ganz ehrlich sind: Mit Vernunft und Genügsamkeit finden wir doch leichter zum Glück als durch Maßlosigkeit und Verschwendung – oder?! Dazu in dieser Folge ein Beispiel, zu dem wohl schon jeder so seine Erfahrungen gemacht hat.
Es geht, wie im Bild gezeigt, um die Essensbuffets, wie sie z.B. oft beim Hotelfrühstück angeboten werden. Eine feine Sache, wenn sich dort alle kultiviert, d.h. vernünftig und genügsam aufführen! Aber man hat auch schon erlebt, dass großspurige Leute dort rücksichtlos alles zermanschen und sich außerdem viel mehr nehmen, als sie wirklich brauchen. Die Reste fliegen dann einfach in den Müll. Die Botschaft also:
Nicht nur bei Lebensmitteln, auch beim Verbrauch von Energie und Rohstoffen: Wenn sich jeder auf ein faires und sinnvolles Maß beschränkt, funktioniert das Leben für alle besser!

