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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Weg von Öl und Gas – aber wie? (Folge 1)

Foto: Jacob Padilla via unsplash

Können die Import-Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas, Kernbrennstoffe) auf Dauer die Basis unserer Wirtschaft und unseres Konsums sein? Zuverlässig und zu leistbaren Preisen?

Seien wir ehrlich: sehr lange haben wir genau daran mehrheitlich geglaubt – oder es zumindest erhofft, ohne wirklich viel darüber nachzudenken. Aber das war ein Irrglaube! Die Wissenschaft hat darauf seit Jahrzehnten klar hingewiesen; sämtliche Umweltverbände haben versucht, ein Umdenken zu fördern. Das fand aber nur wenig Gehör: Der Verbrauch von fossiler Energie im Verkehr und im Gebäudebereich verharrt auf hohem Niveau, somit auch die Abhängigkeit von den Öl- und Gasimporten aus mehr oder weniger problematischen Lieferregionen. 

Und so erleben wir jetzt wieder einmal eine echte Krise bei der Versorgung mit diesen Importenergien. Das belastet uns alle – direkt oder indirekt – mit hohen Kosten. Es drohen aber auch echte Knappheiten. (Immerhin haben wir es als Gesellschaft geschafft, uns wenigstens von der früheren, 100 %-igen Importabhängigkeit bei Kernbrennstoffen zu befreien. Trotz dem ist die Strom-Handelsbilanz Deutschlands seit diesem Jahr nahezu ausgeglichen, dank wachsender erneuerbarer Stromerzeugung – “geht also”!)

Und das ist ja nicht die erste Energiekrise! Erstaunlich also, dass wir als Gesellschaft immer noch keinen klaren Plan haben, ob und wie wir insgesamt zu einer echten “Energiewende” kommen wollen. Dementsprechend müssen unsere Volksvertreter hin- und herlavieren, je nach aktuellen “Meinungsbildern” und Wahlergebnissen.

Dabei gibt es von den entspr. Forschungsinstituten genau durchgerechnete Szenarien, wie eine ganzheitliche Energiewende gelingen könnte. Mehr dazu in der kommenden Woche!