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Concordia Wäldenbronn

Was uns bewegt

Foto: Jorma Bork/pixelio.de

Am 24. April haben wir zum ersten Mal unser Jahreskonzert vom 10. Oktober in der Hohenkreuzkirche erwähnt. Was ich damals geschrieben habe, gilt noch immer: „Ich liebe alle Stücke … vor allem das Motto der Veranstaltung macht mich richtig froh, weil es so viel mit uns allen zu tun hat: WAS UNS BEWEGT – weltlich und (zeit)geistlich.“ Fast fünf Monate ist das her, und bewegt hat uns in dieser Zeit sehr vieles. Entsetzliche Katastrophen auf der ganzen Welt gehörten ebenso dazu, wie nie gekannte Temperaturen zuhause und dort, wo ganze Wälder abgebrannt sind und Ernten vernichtet haben.

Ich habe das Gefühl, viele von uns sind angesichts der Hilflosigkeit, in der wir uns befinden, nachdenklicher geworden; und wenn sie das Glück hatten, nicht betroffen, nicht getroffen zu sein von den täglich neuen bad news, hat sich bei ihnen ein Gefühl der Dankbarkeit eingestellt. So ein wenig bewusster leben, zufrieden sein mit weniger als „Alles oder nichts“ – das ist doch auch eine Alternative!

Wenn sich ein Laienchor ein Jahr lang vorbereitet, dann gehören zum geplanten Repertoire mit Sicherheit keine musikalischen Belanglosigkeiten. „Sehnsucht“, „Dankbarkeit“, „Begeisterung“, „Vertrauen“, „Endlichkeit“ und „Anbetung“ sind die einzelnen Liedergruppen überschrieben. Allen ist eines gemeinsam: Sie haben starke Melodien, die mitreißen, die überzeugen. Dasselbe gilt für das von der Concordia schon gewohnte „Konzert im Konzert“, in dem jedes Jahr außergewöhnliche Künstler*innen ihre Instrumente vorstellen. 2024 war es das Akkordeon, 2025 Marimbaphon und Vibraphon, in diesem Jahr sind es Violine und Cello. Am nächsten Freitag erfahren Sie mehr von den Liedern und Solisten. Ihr Wolfgang Layer