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Die Linke Esslingen

Vorschläge für ein sicheres Radwegenetz

Foto: O.Eisenberg

In Esslingen eignen sich viele Wege und Straßen für ein Radfahren mit einem sicheren Gefühl. Woran es oft hapert sind fehlende Übergänge zwischen solchen Verbindungen. Manche solcher Abschnitte waren schon 2013 in der städtischen Radwegenetzkonzeption und blieben seitdem unbeachtet. DIE LINKE hat auf die Vorarbeit des Mapathons von ADFC und VCD zurückgegriffen und in einem Antrag 30 solcher Stellen benannt, womit sie die Stadt bei der Überarbeitung des Radwegenetzes unterstützen will. Hier seien drei Beispiele aufgeführt:

In der Diskussion um den Radweg in der Rotenackerstraße wurde die Route über die Urbanstraße, die Haldenstraße. und den Goerdelerweg genannt. Die Strecke führt aus der Innenstadt stetig leicht steigend nach Wäldenbronn.

In Kennenburg muss die Esslinger Straße gequert werden. Der Gehweg auf der westlichen Seite ist für Fußgänger und Radfahrende zu eng. Nutzt man die östliche Seite, steht man in einer unübersichtlichen Kurve. Schüler*innen aus Hohenkreuz, die in Oberesslingen die Realschule oder das THG besuchen, könnten über die Hölderlinstraße im verkehrsberuhigten Bereich bis zur Kinderklinik kommen. Wie kommt man aber an der vielbefahrenen Hirschlandstraße entlang, schließlich auch rüber, in den Hasenrain und weiter zum Schulzentrum? Hilft es, die Fußgängerampel nach unten zu versetzen? Zwischen dem Landratsamt und der Zeller Eisenbahnbrücke gibt es keinen barrierefreien Übergang der Bahnlinie. Das ist für Radfahrende ein Störfaktor, für Rollstuhlfahrende ein unüberwindbares Hindernis. Auf Höhe der Stadtwerke führt eine Unterführung ins Industriegebiet Neckarwiesen, die man sicher barrierefrei ausbauen kann, wenn man die Mobilitätswende will. Dafür müssten mehr Menschen ihre Alltagswege zum Einkaufen oder zur Arbeit mit dem Rad bewältigen.