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SPD Esslingen

Sorge um Menschen auf der Flucht aus Afghanistan

„In Afghanistan ist zweifelsohne vieles schief gelaufen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Jetzt aber ist nicht die Zeit für Vergangenheitsbewältigung, sondern für schnelle humanitäre Hilfe. Das Schicksal der Menschen dort kann niemand kalt lassen.“ Mit dieser Aussage ihres Vorsitzenden Nicolas Fink meldet sich die SPD-Fraktion im Esslinger Gemeinderat zu Wort und wird dabei auch konkret: „Sollte das Land Baden-Württemberg wie angekündigt Menschen aus Afghanistan aufnehmen, setzt sich die SPD dafür ein, dass auch Esslingen für einige von ihnen zumindest vorübergehend Heimat wird. Entsprechende Vorbereitungen sollten getroffen werden.“ In dem Zusammenhang erinnert Fink daran, dass Esslingen vor einiger Zeit per Gemeinderatsbeschluss der Aktion „Sicherer Hafen“ beigetreten sei: „Es entspricht dem Geist dieses Beschlusses, dass wir jetzt Menschen, die in Afghanistan an Leib und Leben bedroht sind, in unserer Stadt Zuflucht gewähren.“ Der SPD ist dieses Zeichen vor allem deshalb wichtig, weil sich auch Deutschland mit dem übereilten Abzug von Bundeswehr und anderem Personal aus Afghanistan nicht mit Ruhm bekleckert habe. Im Gegenteil: Man habe Menschen, die die Anstrengungen des Westens unterstützt hätten, wenn auch unbeabsichtigt im Stich gelassen. Vor diesem Hintergrund äußert sich auch Argyri Paraschaki, Esslinger SPD-Kandidatin für den Bundestag, besorgt zur aktuellen Lage in Afghanistan und warnt davor, das Thema für den Bundestagswahlkampf zu instrumentalisieren: „Natürlich muss der 20-jährige NATO-Einsatz offen und ehrlich aufgearbeitet werden! Jetzt ist es jedoch wichtig, dass wir alles daransetzen, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und die Ortskräfte, die sich für uns und unsere Demokratie eingesetzt haben, aus dem Land zu fliegen. Und das schnell und unbürokratisch. Denn es geht um Menschen, und deren Schicksal darf nie und nimmer von Parteien zu ihren Zwecken missbraucht werden.“