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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Sommer, Sonne, Sonnenbrand ?!

Foto: Steffen Klink / BUND BW

Jetzt sind sie da – die heißen Sommertage! Und wenn man tagsüber draußen was unternehmen will, ist man evtl. starker Sonnenstrahlung ausgesetzt – sei es bei der Gartenarbeit, beim Baden, Spazierengehen oder Radfahren. Inzwischen dürfte allgemein bekannt sein, dass man dabei gut auf sich aufpassen sollte, und vor allem auch auf die anvertrauten Kinder. Denn in den letzten 20 Jahren hat sich in den Kliniken die Zahl der Hautkrebsfälle fast verdoppelt! Und das, obwohl uns mittlerweile eine Vielzahl von Produkten angeboten werden,  mit “Lichtschutzfaktoren” um die 50. Vor 20 Jahren war das noch längst nicht die Regel. Offenbar schützt das Cremen also nur bedingt.

Auch wenn es altbacken klingt – aber es gibt zwei preiswerte Methoden, die unsere Haut ziemlich sicher vor hautschädigender Sonnenstrahlung schützen:

* Vermeidung – das heißt: nicht in der größten Mittagshitze rausgehen, die UV-Prognosen im Wetterbericht beachten, und beim Draußensein Schatten suchen, wann immer möglich

* Bekleidung – das heißt: lieber mal einen Sonnenhut aufsetzen und was Langärmliges tragen, anstatt sich nur aufs Cremen zu verlassen

Aber ja – es gibt natürlich auch Situationen, wo der Auftrag von Sonnenschutzmitteln sinnvoll und notwendig ist. Um so wichtiger, dass man auch die Gefahren kennt, die von manchen dieser Produkte ausgehen. Achten Sie deshalb im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit und auch der Umwelt auf die Listen der Inhaltsstoffe, und vermeiden Sie möglichst die folgenden Zutaten: Nanopartikel, Mikroplastik, die chemisch wirkenden Filterstoffe Octocrylen u. DHHB.

Und noch ein Tipp: Cremes und Sticks sind umweltfreundlicher als Sprays – denn beim Sprühen geht so Einiges direkt in die Umwelt.