Foto: Staudigl
Schwarzgurt heißt: Weiterlernen statt ankommen
„Ein Schwarzgurt ist nur ein Anfänger, der nie aufgehört hat zu lernen.“ Diesen Satz hören die Schülerinnen und Schüler von Bushido Esslingen regelmäßig im Training. Für Marc Sigle, Vorsitzender des Vereins, steckt darin eine der wichtigsten Botschaften des Kenpo-Karate: „Ein Schwarzgurt ist kein Ausnahmetalent. Er ist jemand, der trotz Rückschlägen, Herausforderungen und harter Arbeit seinen Weg konsequent weitergegangen ist.“
Dass dieser Gedanke in Esslingen gelebt wird, bewiesen jetzt sieben Nachwuchs-Kampfkünstler bei ihren Junior-Schwarzgurtprüfungen. Marie Schäfer erreichte den schwarz-rot-schwarzen Gürtel. Theresa Ostwald, Jonathan Schürholz und Manuel Sigle tragen künftig den schwarz-grün-schwarzen Gürtel. Benjamin Klockenhoff bestand die Prüfung zum schwarz-blau-schwarzen Gürtel. Johanna Klockenhoff und Leander Staudigl dürfen sich über den schwarz-lila-schwarzen Gürtel freuen.
Die anspruchsvolle Prüfung verlangte den Jugendlichen einiges ab. Neben einem intensiven Fitnessprogramm mussten sie ihre Fähigkeiten in der Selbstverteidigung, im Wettkampf und in traditionellen Formen unter Beweis stellen. Den Abschluss bildete das Bruchtestprogramm, bei dem sie mit präzisen Techniken Holzbretter zerschlugen. Dabei zählten nicht Kraft oder Glück, sondern Konzentration, Technik und Selbstvertrauen.
Doch für die erfolgreichen Prüflinge ist dieser Tag kein Endpunkt, sondern ein weiterer Meilenstein. Bereits in den nächsten Trainingseinheiten beginnt die Vorbereitung auf den nächsten Junior-Schwarzgurtgrad. Das große Ziel aller ist es, mit 16 Jahren die Prüfung zum 1st Degree Black Belt, dem Erwachsenen-Schwarzgurt, abzulegen.

