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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Schmetterlinge – wie wir ihnen helfen können

Foto: André Grabs (BUND)

Inzwischen haben es viele bemerkt: die Insekten tun sich schwer in der von uns Menschen veränderten Umwelt. Ihre Anzahl geht zurück, und leider auch die Vielfalt der Arten. Das betrifft auch die Schmetterlinge: der Artenreichtum, an dem man sich vor Jahrzehnten noch erfreuen konnte, ist geschwunden. In Teilen unserer Region bekommt man nur noch  ab und an ein paar Kohlweißlinge zu Gesicht – aber prachtvolle Groß-Falter wie das Tagpfauenauge, der Admiral oder der Schachbrettfalter machen sich rar.

Das Tagpfauenauge braucht für seine Nachkommenschaft Brennesselflächen draußen in der Feldflur, also an Feld- und Waldrändern, um dort seine Eier ablegen zu können. Aber solche Flächen gibt es eben immer weniger. Immerhin – in naturnahe Gärten kommt es gerne zu Besuch, denn dort kann es Nektar-Nahrung finden.

Schachbrettfalter sind dagegen typische Wiesenschmetterlinge. Sie setzen sich an Gräser und lassen ihre Eier einfach fallen. Diese winzigen Bälle kullern in jede Vertiefung der Wiese. Das Mähen am Ende der Flugzeit des Falters im Hochsommer schadet daher dieser Art nicht. Ab April, Mai fressen die Raupen vorwiegend nachts und verstecken sich tagsüber am Boden, wo auch die Verpuppung erfolgt. Die Jungraupen beginnen ab Ende August zu fressen – tagsüber und bei milder Witterung den gesamten Winter hindurch. Ab September sollte das Mähen daher tabu sein, denn da sitzen die kleinen Raupen auf den Gräsern und würden beim Mähen mit abgeräumt werden. 

Wenn Sie noch mehr über die heimischen Schmetterlinge erfahren wollen, und wie Sie ihnen helfen können, dann fordern Sie bei uns kostenlos den neu herausgekommenen BUND-Flyer zu diesem Thema an: info@bund-esslingen.de .