Foto: Plan International
Vergangenen Sonntag war Weltmädchentag. Jedes Jahr am 11. Oktober macht dieser Tag auf die Rechte von Mädchen aufmerksam. Denn weltweit werden Millionen Mädchen durch Diskriminierung, Gewalt und fehlenden Zugang zu Bildung ihrer Chancen beraubt. Dabei sollte jedes Mädchen selbst entscheiden können, wie es leben möchte und welche Zukunft es sich aufbaut.
Als Bundestagsabgeordneter ist mir wichtig, dass die Rechte von Mädchen stärker in den politischen Fokus rücken. Deshalb habe ich mit gerne bei einer Aktion einer Nichtregierungsorganisation beim Deutschen Bundestag engagiert. Wir müssen Mädchen weltweit vor Gewalt schützen, ihnen den Zugang zu Bildung ermöglichen und ihre Selbstbestimmung stärken. Bildung ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Mädchen ihre Potenziale entfalten und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Das gilt nicht nur weltweit, sondern auch hier bei uns in Esslingen. Gleiche Chancen beginnen im Alltag: in unseren Schulen, Vereinen und Familien. Mädchen müssen ihre Interessen frei von Rollenklischees verfolgen, ihre Stärken entwickeln und ihre Zukunft selbst gestalten können. Dafür brauchen wir gute Bildungsangebote, sichere Räume und eine Gesellschaft, die ihre Stimmen ernst nimmt.
Der Weltmädchentag erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen uns jeden Tag dafür einsetzen, dass Mädchen ihre Rechte wahrnehmen können und überall die gleichen Möglichkeiten erhalten. Gleiche Rechte. Gleiche Chancen. Eine selbstbestimmte Zukunft für jedes Mädchen – weltweit und hier bei uns in Esslingen.

