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Allgem. Deutscher Fahrrad-Club ES

Radpendeln im Sommer!

Foto: ADFC

Der ADFC geht davon aus, dass sich die Zahl der Fahrradpendler:innen von etwa vier Millionen auch als verdoppeln ließe. Nur jeder zehnte Deutsche nutzt das Rad für Arbeitsweg – dabei gibt es dafür gute Gründe für den Umstieg.

 

Schneller am Ziel

Bei Entfernungen bis zu fünf Kilometern hängen Radfahrende in der Stadt alle anderen Verkehrsteilnehmer:innen ab. Mit dem Pedelec sind sie sogar auf bis zu zehn Kilometern schneller. Die nervige Parkplatzsuche entfällt: Mit dem Rad parkt man fast immer direkt vor der Tür. Feste Abfahrtszeiten? Staus? Alles kein Thema für Rad fahrende Pendlerinnen und Pendler.

 

Frisch und fit am Arbeitsplatz

Radfahren macht fit und wirkt stimmungsaufhellend. Die Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Radfahrende sind seltener krank – durchschnittlich einen Tag pro Jahr. Fahrradfreundlichkeit rechnet sich also auch für Arbeitgeber:innen. Gut, wenn sie im Gegenzug Umzieh- und Waschgelegenheiten anbieten – und natürlich sichere Abstellplätze für die Fahrräder.

 

Pendeln, auch im Sommer?

Natürlich sind manche Arbeitswege im Sommer nicht so gut geeignet.

Auf jedem Fall sollte man sich Zeit nehmen und – bei grösseren Strecken – was zu Trinken dabei haben.

Aber man kann ja auch den Workout auf der Strasse machen, schliesslich kommt man beim Joggen ja auch ins Schwitzen.

Und wenn der erste Gang auch nicht mehr ausreicht, dann einfach absteigen und schieben, warum nicht?

Ist das nicht besser als ins Auto zu steigen und auf die Klimaanlage zu warten, die ja am Anfang gar nicht funktioniert und dann auch die Stadt aufheizt?

 

ADFC Kreisverband Esslingen

https://esslingen.adfc.de/