Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Wenn man an einem 10ten geboren ist, liebt man die Zahl und versucht sie möglichst oft zu verwenden, z.B. im Lotto oder bei Passwörtern. Viele Jahrzehnte später, wenn man sich Zahlen nicht mehr so gut merken kann, ist und bleibt die 10 dennoch eine sichere Bank. Das aktuelle Vereinsjahr hat es mit sich gebracht, dass die „10“ gleich viermal zur Gedächtnisstütze wird: Am 10.9. ist die erste Singstunde nach der Sommerpause, am 10.12. die letzte Singstunde des Jahres. Der wichtigste Termin freilich ist die Doppel-10: Am 10.10. findet das Jahreskonzert der Concordia in der Hohenkreuzkirche statt. Wenn das nicht hängen bleibt!
Ich habe vor einer Woche an dieser Stelle geschrieben: „Ich liebe alle Stücke“. Vor allem das Motto der Veranstaltung macht mich richtig froh, weil es so viel mit uns allen zu tun hat – wir alle in der Concordia. Es heißt: WAS UNS BEWEGT – weltlich und (zeit)geistlich
Wenn man nicht gerade Angler ist, gibt es für einen zufriedenen Menschen keinen schöneren Wurm als den Ohrwurm. Was zu einem persönlichen Ohrwurm wird, das bestimmen für mich nicht allein die Medien. Da möchte ich schon gerne selbst ein Wörtchen mitzureden haben. Es gab Zeiten, in denen mich Lieder wie „Mein Freund, der Baum ist tot“ wochenlang runtergezogen haben. Ich wollte schließlich gesellschaftskritisch sein. Als ich das Lied dann endlich aus meinem Kopf entfernt hatte, ging das Baumsterben weiter. Fast im gleichen Jahr, ich hatte gerade das ABI hinter mir, hörte ich zum ersten Mal Louis Armstrong mit „What a wonderful world“. Seither weiß ich: Im Leben ist nichts so wie in der Mathematik: minus mal minus gibt plus. Nur das Plus kann das Minus verändern. Plus mal plus gibt nie minus.

