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Philharmonischer Chor Esslingen

“Nacht und Traum” im Klang der Generationen

Foto: Pinar Müller

„Nacht und Traum“ – das unzertrennliche Schicksalspaar. Sie – die Nacht – legt ihren Schleier um ihn – den Menschen und seine Träume.

Der Philharmonische Chor Esslingen lüftete den Schleier ein großes Stückweit und richtete seine Scheinwerfer auf sechs Stationen, sechs musikalische Aspekte der Nacht: Dämmerung, Anbetung, Wiegenlieder, Liebesnacht, nächtlicher Spuk und sternklare Nacht.

Der Weg begann mit dem populären Kanon „Abendstille überall“ und endete mit einem 8stimmigen Kanon-Gebet „All praise to Thee“ aus dem 16. Jahrhundert. 34 Lieder und Sätze für großen Chor, kleines Ensemble, Solisten und eine Pianistin hatte Sabine Layer zusammengestellt, hatte ihren Chor für so anspruchsvolle hochdramatische Kompositionen wie Beethovens „Erlkönig“-Vertonung im Satz von Jaakko Mäntyjärvi oder den „Holdestein“ von Franz Schreker begeistert und dabei ein Leistungsniveau erarbeitet, das für einen nicht professionellen Chor beachtlich ist; dies umso mehr, weil von 20 – 80 keine Altersgruppe fehlt. Kein Nachteil – der chorische Gesamtklang der drei Generationen fasziniert: kraftvoll und homogen in seiner frequenziellen Breite mit einem enormen Punch im Fortissimo. Standing Ovations!

Mehr über das Konzert, seine Solisten und die Lichttechnik lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Zwiebel.