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Im Bürgerausschuss sorgt die Art und Weise, wie die Verwaltung die Ergebnisse zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Mutzenreisstraße präsentiert hat, für Unverständnis. Seit zwei Jahren wartet man auf Informationen darüber, welche Maßnahmen das beauftragte Ingenieurbüro empfiehlt, um dieses Ziel zu erreichen. Das Ergebnis wurde dann überraschend im ABMK-Ausschuss präsentiert und gleich zur Abstimmung vorgelegt. Der BA hätte sich gewünscht, die Unterlagen zur Verkehrserhebung samt den vorgeschlagenen Maßnahmen vor einer Beschlussfassung zu erhalten, um sich entsprechend positionieren und frühzeitig den Austausch mit den Anwohnern und Gemeinderäten suchen zu können.
Laut den Präsentationsunterlagen wäre eine zeitliche Beschränkung des Verkehrs im Mutzenreiswald (morgens und nachmittags) am besten geeignet, um den Durchgangsverkehr zu verringern. Eine Einbahnstraßenregelung wurde ebenfalls geprüft, jedoch als schwer umsetzbar verworfen. In der Abwägung spielten für die Ausschussmitglieder dann zwei gegensätzliche Ziele eine zentrale Rolle: einerseits die gewünschte Verkehrsberuhigung der Mutzenreisstraße und andererseits die Einschränkungen für Anwohner, die zum Einkaufen in den Scharnhäuser Park oder nach Weil oder zum Recyclinghof fahren möchten. Die Mehrheit sah es letztlich als nicht vertretbar an, den Anwohnern des Zollbergs zusätzliche Umwege zuzumuten. Der BA findet, wenn schon eine Bürgerbeteiligung durchgeführt wird, wäre es wünschenswert, die Betroffenen frühzeitig über die Ergebnisse zu informieren, um ihnen auch eine Meinungsbildung zu ermöglichen.
Man will nun prüfen, welche alternativen Möglichkeiten bestehen, den Durchgangsverkehr künftig zu reduzieren.

