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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Leitungswasser sparen = Energiesparen !

Foto: Landeswasserversorgung BW

Die globale Erhitzung schreitet spürbar voran – und der europäische Kontinent liegt dabei ganz vorne! Daher werden – nach allem, was die Klima-Wissenschaft weiß – die Sommer bei uns noch heißer und trockener werden.

Kein Problem, denken manche – als Bessergestellte können sie für ihre Klimaanlagen bislang ja beliebig viel Strom abrufen aus dem öffentlichen Netz. Und erfrischendes Wasser gibt es in Esslingen bisher noch für alle und alles ausreichend – über die Leitungen der Landeswasserversorgung (LW) sowie der Bodensee-Wasserversorgung.

Aber – Sie ahnen es schon – die Sache hat mehrere Haken! Denn:

* Die Wasserspiegel im Grundwasser und im Bodensee – sie sinken! Mit diesen Vorräten sollten also wir als Nutzerinnen und Nutzer sehr sparsam umgehen, sonst droht die zunehmende Versteppung unserer einstmals fruchtbaren Landschaften. 

* Und: das Fördern und das Herumpumpen der gewaltigen Wassermassen, ausgehend vom Donauried bzw. vom Bodensee, und dann quer durch Baden-Württemberg (!) – das “frißt” große Mengen an elektrischer Energie!

So betrug 2023 der Gesamtenergieverbrauch durch die Bodensee-Wasserversorung 164 Gigawattstunden – das entspricht dem jährlichen Verbrauch von 45.000 Haushalten bzw. 135.000 Personen.

Bei der Landeswasserversorung (LW) lag der Strombedarf 2024 bei 66,3 Gigawattstunden – entsprechend 18.200 Haushalten bzw. 54.600 Personen.

Sowohl die Bodensee-Wasserversorgung wie auch die Landeswasserversorgung engagieren sich in vorbildlicher Weise dafür, einen stetig wachsenden Anteil ihres hohen Stromverbrauchs durch erneuerbare Quellen in eigener Hand (Windkraftanlagen, Solaranlagen) abzudecken.

Nichtsdestotrotz gilt aber für uns alle: Wassersparen = Energiesparen!