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Mariä Himmelfahrt ist das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August. Zu Ehren Mariens werden in diesen Tagen Kräuterbüschel gebunden und geweiht. Im Hintergrund dieses Brauches steht eine Legende: Drei Tage nach dem Tod der Gottesmutter kamen die Apostel an ihr Grab, doch das Grab war leer, da Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden war. Aus dem Grab jedoch strömte – so die Legende – der Duft von Rosen, Lilien und von duftenden Heilkräutern.
Was muss hinein in die Kräuterbuschen?
Sieben bis neunundneunzig Kräuter gehören in einen Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt– die Zahl schwankt je nach Region, es handelt sich jedoch immer um eine symbolträchtige Zahl: Die Sieben steht für die Zahl der Schöpfungstage, die Zwölf erinnert an die Zahl der Apostel und die 12 Stämme Israels. Je nach Region werden unterschiedliche Pflanzen in den Buschen geflochten. In der Mitte des Buschens steckt oft eine Königskerze, die von zahlreichen anderen Kräutern umrankt ist. Häufig darunter finden sich Kräuter wie Arnika, Baldrian, Beifuß, Frauenmantel, Johanniskraut, Kamille, Liebstöckl, Pfefferminze, Salbei, Schafgarbe, Thymian und Wermut. Als Symbol für Maria werden häufig auch Rosen und Getreideähren in den Buschen integriert.
In St. Katharina gibt es im Anschluss an den Gottesdienst ein Weißwurstfrühstück und zur Mittagszeit ein gemeinsames Mittagessen im Kirchengarten oder im Gemeindesaal. Herzliche Einladung!

