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WIR und Sportplätze erhalten

Klima – Klima – Klima

Foto: Jörg Sanzenbacher

Nicht nur Esslingerinnen und Esslinger stöhnen über die andauernde extreme Hitze und leiden unter den hohen Temperaturen. Ganz Deutschland und Europa bekommt die Folgen des Klimawandels mehr als deutlich zu spüren. Das Robert-Koch-Institut geht von rund 10.000 Hitzetoten in Deutschland aus. Was können wir kommunalpolitisch in Esslingen tun, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, den CO²-Ausstoß zu reduzieren und das Leben gegenwärtig und in Zukunft möglichst erträglich zu gestalten?

 

Die beiden Stadträte der Gruppe WIR/Sportplätze erhalten haben im Rahmen des Nachtragshaushalts 2026/27, der in den letzten Monaten die politische Debatte in Esslingen prägte, nicht nur die Finanzkrise in den Blick genommen, sondern sich auch für den Klimaschutz stark gemacht:

Wir wollen, dass möglichst viele Menschen das umweltfreundliche Verkehrsmittel – bis Jahresende fahren alle Busse emissionsfrei und elektrisch – in Esslingen nutzen. Deshalb sind wir nach wie vor für die Erhaltung des preisgünstigen Stadttickets und gegen die Abschaffung. Wir sind für die Entsiegelung von bebauten Flächen, die Pflanzung von rund 200 zusätzlichen Bäumen in der Stadt und die Anlage von sogenannten Mikrowäldern. 

 

Noch besser und wirksamer als kleine Flächen zu entsiegeln ist es, Sport-, Frei- und Bewegungsflächen zu erhalten und nicht zu bebauen, sie nicht zu versiegeln. Das gilt in besonderem Maße für das VfL-Post-Gelände in der Pliensauvorstadt. 

 

Die derzeitigen Hitzewellen sind ein Alarmzeichen. Die Anstrengungen für Klimaschutz und -anpassung brauchen mehr Tempo und müssen verstärkt werden.