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„Wir wollen unsere Kita behalten“ und „Wir sind klein, doch wir sind laut, weil Ihr unsre Kitas klaut!“ Das skandierten über 50 Eltern und ihre Kinder vor dem alten Rathaus am Montag. Sie hatten bunte Schilder und Transparente dabei mit denen sie für den Erhalt ihrer Kitas demonstrierten. Im Gespräch erklärten betroffene Mütter, wie wichtig gerade die kleinen Einrichtungen für neurodivergente Kinder (mit besonderen Schwierigkeiten) sind. Aber auch neurotypische Kinder wollen in ihren liebgewonnenen Kitas bleiben.
FÜR Esslingen ist strikt dagegen, dass ausgerechnet bei den Kleinsten gespart werden soll. Schon gar nicht, wenn man bedenkt, wie wichtig eine gute Betreuung und Versorgung der Kinder für die Zukunft der Gesellschaft ist.
5 eingruppige Kitas in Sirnau, Serach, Krummenacker und 2 in Berkheim sollen geschlossen werden. Verschiedenen Protestbriefe gingen bei der Stadtverwaltung ein. Darin wird die hervorragende pädagogische Arbeit der Kitas gewürdigt und wie beispielsweise die Sprachförderung allen Kindern, auch jenen mit Migrationshintergrund zu Gute kommt. Es sind also Einrichtungen, die bereits dafür sorgen, dass Bildungsbenachteiligung durch Einkommensunterschiede aufgehoben wird.
Die Begründung der Stadtverwaltung leuchtet vielen nicht ein. Die Geburtenraten seinen rückläufig. Bis vor kurzem gab es noch Wartelisten für drei und vierjährige und die Gruppengröße sollte auf 20 erhöht werden. Endlich hätte die Stadt die Chance alle Kinder gut zu versorgen, die Gruppengröße zu verkleinern und es wäre vielleicht auch keine Notbetreuung nötig, wenn mal eine Erzieherin ausfällt.
FÜR unterstützt die Forderungen der Eltern aus vollem Herzen.

