Foto: © MdB Büro Preisendanz
Unter dem Titel „Wehrhaft und widerstandsfähig – Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe“ lud die Konrad-Adenauer-Stiftung vergangene Woche zu einer Podiumsdiskussion mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, in die Osterfeldhalle in Esslingen-Berkheim ein. Mit ihm diskutierten der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Esslingen, Dr. David Preisendanz, und Nabila Munz vom DRK Baden-Württemberg.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Staat und Gesellschaft angesichts zunehmender internationaler Konflikte, hybrider Bedrohungen und Cyberangriffe besser auf mögliche Krisen vorbereiten können. Dabei wurde deutlich, dass Sicherheit weit über die militärische Verteidigungsfähigkeit hinausgeht. Neben einer starken Bundeswehr und einem leistungsfähigen Zivil- und Katastrophenschutz braucht es auch eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt und im Ernstfall handlungsfähig bleibt. Dazu gehören das ehrenamtliche Engagement in den Hilfsorganisationen, persönliche Krisenvorsorge ebenso wie funktionierende Nachbarschaftshilfe.
„Wir dürfen die veränderte Bedrohungslage weder verdrängen noch in Panik verfallen. Vielmehr müssen wir die Gefahren realistisch einschätzen und uns darauf vorbereiten. Denn unsere Sicherheit beginnt nicht erst an der Landesgrenze, sondern auch vor Ort – bei einer Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt und im Ernstfall zusammenhält“, so Preisendanz.
Preisendanz dankte der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Organisation, seinen Mitdiskutanten für die wertvollen Impulse sowie dem Publikum für die spannenden Fragen und Beiträge.

