Foto: BÜK
Im Januar hatte OB Klopfer mitgeteilt, dass die Stadt 2026 voraussichtlich 36 Millionen Euro weniger Gewerbesteuern einnimmt als geplant. Es kommt noch schlimmer: Auch für 2025 bleiben nochmals 24 Millionen Euro weniger als erwartet. Noch hat die Stadt nicht erklärt, was das für einen möglichen Umzug der Bücherei ins frühere Modehaus Kögel bedeutet, den der OB und seine Unterstützer im Gemeinderat unbedingt wollten. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist damit noch klarer als bisher, dass es beim Bürgerentscheid am 8. März nur eine Wahl geben kann: “JA zum Pfleghof.”
Die Stadt muss sparen wie lange nicht. Das werden viele schmerzlich zu spüren bekommen. Niemand könnte da verstehen, wenn man ausgerechnet jetzt ein weiteres sanierungsbedürftiges Gebäude kaufen würde, während man die eigenen Immobilien verlottern lässt. Deshalb sollte die Stadt endlich die Bücherei im Pfleghof in Ordnung bringen, statt große Erwartungen für Kögel und ein Kulturquartier zu wecken, die sie nie erfüllen kann.

