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Auch wenn die Forderung vom ADAC stammt: wir finden das richtig. Wir fordern, Schulwege endlich sicherer zu gestalten, vor allem mit Schulwegeplänen für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit.
ADFC-Bundesgeschäftsführerin Caroline Lodemann sagt: „Bewegung, Selbstständigkeit, Selbstvertrauen: Den Schulweg mit dem Fahrrad zu meistern, ist wichtig für die Entwicklung von Kindern. Und Spaß macht es obendrein. Dafür braucht es einerseits Übung, andererseits braucht es vor allem aber sichere Schulwege – von der Haustür bis zum Schultor.“
Bei dieser Gelegenheit sollte man mit ein paar Mythen aufräumen:
Schulen dürfen keine Radfahrverbote aussprechen. Die Entscheidung, das Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen, liegt ausschließlich bei den Eltern. Hinzu kommt, dass die Radfahrprüfung keine vorgeschriebene Erlaubnis zum Fahren eines Fahrrads ist. Ebenso wenig darf die Schule Kindern vorschreiben, einen Helm zu tragen.
Es gibt Schulen, an denen die Umgebung so gefährlich ist, dass Schulleitung und Eltern Kinder nicht mit dem Rad zur Schule fahren lassen wollen. Das sollten Eltern ernst nehmen und sich ein Bild vor Ort machen. Wird der starke Autoverkehr vor Schulen von den Eltern selbst verursacht, weil sie ihr Kind mit dem Auto bringen, sind Halteverbote und spezielle „Kiss and go“-Parkzonen weit ab vom Schuleingang Mittel, das Verkehrschaos vor Schulen zu reduzieren.
Meistens ist der Schulweg für Grundschulkinder so kurz, dass sie ihn gut zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen können. Eltern tragen also zur Sicherheit vor Schulen bei, wenn sie dort nicht Auto fahren.
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