Foto: Grüne
Die Diskussion um Plakate von Esslinger Kulturschaffenden in Fußgängerzonen hat die Gemeinderatsfraktion der Grünen zu einem Antrag veranlasst. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die sowohl rechtliche Vorgaben als auch die Bedürfnisse der Kulturszene berücksichtigt. „Das Ordnungsamt muss die vom Gemeinderat beschlossenen Richtlinien umsetzen – unabhängig vom Alter der Regelungen. Gleichzeitig ist klar: Kultureinrichtungen, die das Leben in unserer Stadt bereichern, sollen weiterhin die Möglichkeit haben, mit Plakaten auf ihre Veranstaltungen aufmerksam zu machen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andi Fritz.
Die Verwaltung soll daher prüfen, ob und wie Esslinger Kultureinrichtungen auch künftig in Fußgängerzonen für ihre Veranstaltungen werben können. Zudem wird ein Vorschlag erwartet, wie bestehende Verordnungen oder Verwaltungsvorschriften angepasst werden könnten, um Plakatwerbung an ausgewählten Standorten zu ermöglichen.
„Die Kommune kann grundsätzlich selbst festlegen, wo und unter welchen Bedingungen Plakate erlaubt sind. Für Kulturschaffende ist es wichtig, gerade das Publikum in der Innenstadt zu erreichen“, so Fritz weiter.
Die Grünen begrüßen die Erweiterung der Fußgängerzonen, betonen jedoch, dass dies nicht zulasten der Kultur gehen dürfe. Esslingen biete ein vielfältiges kulturelles Angebot, das sichtbar bleiben müsse – auch in sensiblen Bereichen der Innenstadt.

