Foto: David Preisendanz
Wer hilft, wenn die Mama schwer erkrankt ist oder wegen der Geburt eines Kindes nicht daheim sein kann? Kürzlich waren Markus Grübel MdB und der Esslinger CDU-Bundestagskandidat Dr. David Preisendanz zu einem Gespräch bei der Familienpflege Esslingen gGmbH. Die Geschäftsführerin Claudia Pukrop berichtete den beiden CDU-Politikern von aktuellen Schwierigkeiten in der Familienpflege. Wenngleich die Nachfrage für Dienstleistungen im Bereich der Familien und Jugendhilfe steigt, weil es immer mehr Familien mit Unterstützungsbedarf gibt, sieht Pukrop aktuell vor allem Probleme bei der Finanzierung der Ausbildung. So erschwert aktuell das grüngeführte Kultusministerium in Baden-Württemberg die Ausbildung, da es ab dem Jahr 2024 die Übernachtungs-Pauschalen für auswärtige Auszubildende gestrichen hat, die während der Schulwochen (ca. 50% der Ausbildungszeit) im Wohnheim in Korntal wohnen. Seither werden den Azubis pro Tag im Wohnheim 22,50 € bzw. 25,00 € (Einzelzimmer) in Rechnung gestellt. Dieser Betrag kann von den Azubis unmöglich aufgebracht werden. Damit steige laut Pukrop das Risiko von Ausbildungsabbrüchen, die niemand wünsche. Grübel und Preisendanz versprachen, sich in Abstimmung mit den inhaltlich zuständigen Landespolitikern, für eine Weiterfinanzierung der Übernachtungspauschalen einzusetzen. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Zeiten immer komplexer werdenden Anforderungen an Familien ein Angebot wie das der Familienpflege zur Unterstützung in Notzeiten anbieten können“, betont Grübel auch in seiner Funktion als Sprecher der CDU im Kreissozialausschuss. „Es darf nicht sein, dass Einrichtungen wie die Familienpflege in der Ausübung ihrer so wichtigen Tätigkeit durch politische und bürokratische Hürden eingeschränkt werden. Schließlich diene der Einsatz der Familienpflege in vielen Familiensituationen auch dazu das Kindeswohl zu sichern“, mahnt Preisendanz, der selbst Familienvater ist.