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Ev. Kirchengemeinde Esslingen-Zell

“Gott will keine Religion. Er will Beziehung.” 2/2

Foto: Michael Rohn

Zur Erinnerung: Letzten Freitag war in Teil 1 zu lesen, dass im Zentrum der Predigt von Martin Höfer (DIPM) eine Person stand: Nehemia. Er war Jude, zusammen mit vielen anderen Israeliten in Gefangenschaft hinweggeführt und seines Zeichens Mundschenk am Hof des Perserkönigs Artaxerxes I. (nachzulesen in der Bibel im Alten Testament im Buch Nehemia – einer historischen Erzählung, die in der Zeit ab März/April 445 v.Chr. spielt). Und nun die letzten beiden Punkte der Predigt von Martin Höfer:

COMMITED IN KAMPF UND ANFECHTUNG. Kaum hatten die Israeliten das Werk des Mauerbaus begonnen, tauchen Feinde auf, u.a. in der Gestalt von Sanballat. Sie gießen ihren Spott über die Israeliten aus, um sie am Wiederaufbau der zerstörten Stadtmauer um Jerusalem zu hindern. „Nur“ Spott? Keineswegs, meinte Höfer: Denn „eine der mächtigsten Waffen ist die Entmutigung. Es gab viel Grund, aufzugeben. Aber Nehemia hielt sich an seinen Gott.” Und konnte das gemeinsame Werk vollenden.

COMMITED BIS ANS ZIEL. „Steht die Mauer noch?“ fragte Höfer zum Schluss. Antwort: „Nein. Aber Gott schenkt immer wieder neue Aufbrüche. Und er schickte Jesus als den, der gekommen ist, um zu retten. Wir stehen in der Zeit zwischen seiner Himmelfahrt und Wiederkunft – der Gnadenzeit, der Missions- und Gemeinde-Gründungszeit.“ Christen seien beauftragt, das Evangelium zu verkündigen, wo auch immer sie hingestellt seien, so Höfer.

PS: Der Name Nehemia bedeutet „Der Herr (der ICH bin, der ICH bin) hat getröstet“.