Foto: Gabriele Alf-Dietz
Seit vielen Jahren begleitet und unterstützt die Gemeinde St. Maria Mettingen das Projekt der Comboni-Missionare im Südsudan. Um mehr darüber zu erfahren fand am 15.3. ein Gottesdienst im Münster St. Paul mit anschließendem Austausch mit den Comboni-Missionaren Pater Markus Körber, Missionsleiter der Comboni-Missionare in Ellwangen und Pater Ignatius statt. In seiner Predigt stellte Markus Körber Wasser als Quelle des Lebens in den Mittelpunkt. Mit dem Bild vom „Gnadenmoment des sprudelnden Brunnens“ in extremer Trockenheit führte er uns die Bedeutung von Jesus als Quelle eines lebendigen Glaubens und unseren Auftrag als Christen in einer missionarischen Kirche vor Augen. Doch was bedeutet Mission heute im Südsudan, in einem der ärmsten Länder der Welt? Nach jahrelangem Bürgerkrieg mit millionenfacher Vertreibung der Bevölkerung, Konflikten, Dürren und Überschwemmungen gibt es praktisch keine Infrastruktur mehr, keine Bildung und Gesundheitsversorgung, circa 6 Millionen Menschen leiden an Hunger. Mission, das heißt hier Evangelisierung ohne Belehrung, gelebte Nächstenliebe, die aus dem Herzen kommt. So haben die Comboni-Missionare an verschiedenen Standorten im Südsudan Schulen und Krankenhäuser aufgebaut und leisten wo immer dies möglich ist Hilfe zur Selbsthilfe. Mitunter kommt es auch zu gefährlichen Situationen und Rückschlägen bei der gemeinsamen Arbeit – und dabei nicht die Freude und Hoffnung zu verlieren zeigen die Comboni-Missionare in überzeugender Weise.
Ein herzliches Dankeschön an die beiden Missionare für ihre mutige und eindrucksvolle Arbeit und an das Küchenteam für die Bewirtung.
Gabriele Alf-Dietz

