ANZEIGE
Kategorien
FÜR Esslingen

FESTO:Profitmaximierung auf Kosten der Belegschaft

Foto:

Bei FESTO: sollen 1300 von 8200 Arbeitsplätzen in Deutschland vernichtet werden. Dabei geht es nicht um einen Sparkurs! Im Gegenteil, weltweit will man weiter wachsen und expandieren.  Und der Umsatzrekord von 2023 soll unbedingt wieder erreicht und möglichst übertroffen werden. Profitmaximierung auf Kosten der Belegschaft ist das Gebot der Stunde.  Möglicherweise sind die Angestellten im indirekten Bereich besonders betroffen.  Dabei haben die teilweise bereits eine indirekte Lohnkürzung zu verkraften von 30 unbezahlten zusätzlichen Urlaubstagen im Jahr. Gleichzeitig wurde in der Produktion MTM eingeführt und die Stückzahlen nach oben getrieben.

 

1300 Stellen weniger bedeuten auch schwindende Chancen auf einen Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz für die nachkommende Generation. Bereits vor 3 Jahren wurde die Zahl der Ausbildungsplätze bei Festo halbiert

Die ersten Reaktionen der Beschäftigten: Schock – Angst – Wut!

Da hilft es auch wenig, wenn die Geschäftsleitung angeblich erst mal auf „Freiwilligkeit“ setzt. Betriebsbedingte Kündigungen werden jedenfalls nicht ausgeschlossen.  Für den kommunalen Haushalt wird dies eine weitere Verringerung der Gewerbesteuereinnahmen zur Folge haben. So kann das nicht weitergehen. Nein zur Arbeitsplatzvernichtung egal ob in der Kommune oder in den Betrieben!

In den 1980er-Jahren wurde die 35-Stunden-Woche erkämpft, nach über 6 Wochen Streik. Seither hat sich die Produktivität jedes/r einzelnen Arbeiter/in vervielfacht. Höchste Zeit also für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Wir von FÜR wünschen der IGM einen kräftigen Mitgliederzuwachs und erklären unsere uneingeschränkte Solidarität mit dem Kampf der Kollegen um jeden Arbeitsplatz.