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Bücherei-Unterstützungskreis

Fakten sprechen für den Pfleghof

Foto: BÜK

Noch 44 Tage, dann entscheiden die Esslingerinnen und Esslinger über die Zukunft ihrer Stadtbücherei. Viel wird darüber diskutiert, ob die Bücherei im Bebenhäuser Pfleghof bleiben und dort modernisiert werden oder ob die Stadt das frühere Modehaus Kögel kaufen, sanieren und zur Bücherei machen soll. Dem Pfleghof, der für viele ein Herzensort ist, bliebe nur die vage Hoffnung, irgendwann ein Kulturquartier zu werden. Vorausgesetzt, die Stadt Esslingen würde in den 2030er-Jahren plötzlich wieder in Geld schwimmen.

Aber so ist das gerade mit vielem, was als “Fakten” angepriesen wird, einer näheren Überprüfung aber nicht standhält. Da heißt es zum Beispiel, der Bebenhäuser Pfleghof würde keine Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Seltsam nur, wenn das ausgerechnet diejenigen erzählen, die sich weigern, das Nachbarhaus Heugasse 11 zur Bücherei-Erweiterung zu nutzen. Andere behaupten astronomische Sanierungskosten für den Pfleghof, während Kauf und Sanierung von Kögel angeblich spottbillig wären. Tatsächlich hat der Gemeinderat eine Pfleghof-Sanierung für 17 Millionen Euro beschlossen, und die angebliche “Kostenexplosion” für eine große Lösung wurde nie richtig belegt. Und dass eine Bücherei im Bebenhäuser Pfleghof nicht barrierefrei werden könnte, ein Kulturquartier aber schon, klingt auch befremdlich. 

Es ist gut, nicht alles ungeprüft zu glauben, sonst könnte die Enttäuschung hinterher umso größer sein. Infos gibt es unter es-entscheidet-selbst.de und am Infostand der Bürgerinitiative am Samstag, 24. Januar, ab 10 Uhr am Schelztorturm.

Weitere Hintergründe und Infos hat der Bücherei-Unterstützungskreis auf seiner Webseite wir-fuer-die-stadtbuecherei-esslingen.de veröffentlicht.

Pfleghof! Was denn sonst. JA beim Bürgerentscheid am 8. März.