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Friedensbündnis Esslingen

Europawahl: Europäisches Friedensprojekt stärken

Foto: M. Seiser

2012 hat die Europäische Union den Friedensnobelpreis erhalten „für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen“. Damit dieses Friedensprojekt Europa weitergeht, braucht es uns und Politiker, die zum Frieden beitragen, indem sie sich klar für die allgemeinen Menschenrechte einsetzen, kluge Konzepte für Friedensförderung und Klima-Resilienz entwickeln und sich weltweit für eine gerechte und faire Politik gegenüber allen Ländern, gerade gegenüber ärmeren Ländern einsetzen und damit Flucht- und Konfliktursachen bekämpfen. Es geht um friedensorientierte Politik, die sich an Friedenslogik, nicht an Kriegslogik orientiert, die Brücken baut, statt sich abzuschotten. Es geht um unser gemeinsames Zusammenleben in Europa! Lassen wir nicht zu, dass Europa von Nationalismus und Aufrüstung zerstört wird. Gerade beim derzeitigen Trend zur Militarisierung braucht es die Orientierung an den Menschenrechten und den Willen, Frieden zu denken und zu machen. Das Vertrauen, dass Gewaltprävention, Konflikttransformation und Interessenentwicklung mit friedlichen Mitteln gelingen können, muss politisch gestärkt werden. Es braucht dazu Maßnahmen zur Prävention und Friedensförderung. António Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen sagte 2022 „Wir brauchen mehr Investitionen in Prävention und Friedensförderung, um die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die EU-Staaten haben sich klaren Werten und Zielen verpflichtet, unter anderem, einen „Beitrag zu Frieden und Sicherheit und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Erde“ leisten zu wollen. Das Friedensbündnis Esslingen ruft alle auf, vor der Wahl zum Europäischen Parlament zu prüfen, wer das Friedensprojekt Europa voranbringt.