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SV 1845 Esslingen/Kanu

Esslinger Paddler in Bamberg

Foto: Anita Günther

Was der Neckar mit seinen Kanälen für Esslingen, ist die Regnitz für Bamberg: Lebensader und vermutlich in früherer Zeit auch Auslöser für die Gründung einer Siedlung an diesem Fleck. Bamberg hat sich mit seiner reichen Geschichte und zahlreichen historischen Denkmälern auch den Titel eines UNESCO-Weltkulturerbes redlich verdient. Dazu kommt für die Paddler, dass mit der Regnitz und dem Main, in den die Regnitz unmittelbar unterhalb von Bamberg mündet, zwei für die Tourenpaddler ideale Flüsse mit schöner Landschaft und angenehmer Strömung sich anbieten. Damit hat sich die Tour nach Bamberg als herbstliches Ziel der SV 1845 inzwischen fast schon fest etabliert.

Das Gelände des Faltbootclubs Bamberg ist etwas außerhalb der Stadt an der Regnitz gelegen, dort können die Esslinger Paddler ihre Zelte bzw. mobilen Behausungen aufstellen und waren auch dieses Jahr wieder bestens untergebracht. Am Samstag war Start, Rückreise am Dienstag. Für die Jahreszeit war das Wetter wunderbar: trocken und nicht kalt. Paddeltouren und umfangreiche Spaziergänge in der Altstadt fanden vorwiegend bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen statt. Auch in Bamberg gibt es eine Flaniermeile mit historische Kulisse, die sich wie in Esslingen ebenfalls „Klein Venedig“ nennt. Die Paddeltouren bestanden aus Stadtrundfahrten, auf dem Obermain von Hausen bis Ebing und auf dem Main-Donaukanal von Ebing bis zum Faltbootclub Bamberg. Die ruhige herbstliche Stimmung machte diese Fahrten auch zu etwas ganz Besonderem.

Abends standen immer wieder Ausflüge in die zu Fuß erreichbare Altstadt an, um dort in traditionellen Lokalen fränkische Spezialitäten zu geniessen – ganz besonders auch das berühmte Bamberger Rauchbier.

Kein Wunder, dass allen Mitpaddlern der Abschied nach vier Tagen Bamberg recht schwergefallen ist. Aber die Aussicht auf das nächste Jahr lässt auf eine Wiederholung hoffen!