Foto: Nicole Schielberg
Anfang März beschloss der Ausschuss für Kultur, Sport und Soziales auf Antrag der SPD die Einführung der sogenannten Ehrenamtskarte. SPD-Stadträtin Ulrike Gräter kommentiert diesen Beschluss wie folgt: „Wir alle wissen, dass Ehrenamt unbezahlbar ist. Umso erfreulicher ist, dass die Ehrenamtskarte das freiwillige Engagement von Bürger:innen würdigt, die sich in besonderem Maße und regelmäßig ehrenamtlich in ihrer Kommune einsetzen. Mit der Beteiligung an diesem landesweiten Projekt setzt die Stadt Esslingen ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das Ehrenamt – eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts auch auf kommunaler Ebene.“
Inhaber der Ehrenamtskarte bekommen in Esslingen z. B. freien Eintritt in die städtischen Museen, Ermäßigungen beim Besuch von Frei- und Hallenbad und eine kostenlose Bonuskarte der Volkshochschule, wodurch sich alle Kursgebühren um 20 % ermäßigen. Die Liste der Akzeptanzstellen und Bonusangebote wird fortlaufend erweitert. Beantragt werden kann die Ehrenamtskarte beim Landratsamt Esslingen. Dabei muss eine Bescheinigung vorgelegt werden, dass mindestens 200 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit pro Jahr geleistet werden.
„Die Karte macht sichtbar, was unsere Stadt zusammenhält: der Einsatz vieler Menschen in Vereinen, sozialen Einrichtungen, Kultur und im Bevölkerungsschutz. Eine Gesellschaft ohne diese gelebte soziale Verantwortung mag ich mir nicht vorstellen.“ betont Gräter und fügt hinzu: „Das Ehrenamt zu unterstützen, ist Ehrensache.“

