ANZEIGE
Kategorien
Kanuvereinigung Esslingen e.V.

Echte Kanuten paddeln auch bei kaltem Wetter

Foto: Michael Schmid

Die Winterpause ist vorüber, aber der Märzenwinter beherrschte das Wetter. Die neue Paddelsaison begann kalt. Trotzdem trafen sich am Sonntag die Mitglieder der Kanuvereinigung Esslingen zum traditionellen Anpaddeln. Los ging es Richtung Ulm. Auf der Alb lag sogar Schnee. Gepaddelt wurde auf der Iller von Vöhringen bis Neu Ulm. Der Flussabschnitt am Einstieg ist der Schönste. Er wurde fachgerecht renaturiert, mit größeren Steinen, Kiesbänken und flotter Strömung. Eine kleinere Schwallstrecke bot eine willkommene, etwas spritzige Abwechslung. Vor dem Naturwehr wurde angehalten und geschaut, ob eine Durchfahrt möglich ist. Gefälle und viele große Steine erzeugen eine lange, Verblockung. Die erfahrensten Kanuten fuhren sogar offene Kanadier herunter.

Die Anderen trugen ihre Boote auf dem Uferweg hoch und konnten erst wieder aufs Wasser, als Weg und Fluss auf gleicher Ebene waren. Da der Fluss sich hier tief eingegraben hat, ist die Böschung circa 5 Meter hoch. Das Tragen ist ziemlich anstrengend, aber gemeinsam wurde es gut gemeistert. Der folgende Fluss Abschnitt ist leider kanalisiert und begradigt. Am Illerkanal führt ein Radweg entlang und die Landschaft ist etwas eintönig. Immerhin war es zeitweise sonnig und nicht mehr so kalt.  Die Mittagsrast wurde am nächsten Wehr eingelegt und alle freuten sich über ein zünftiges Weißwurst-Frühstück mit allem was dazugehört. Frisch gestärkt ging es weiter bis zur Mündung der Iller in die Donau. Bei gutem Wetter wurden bis zum Ausstieg am Anlegesteg vom Kanuverein Neu Ulm 18 Kilometer gepaddelt. Die Ausfahrt hat Spaß gemacht und alle waren froh, dass sie trotz morgendlicher Kälte beim Anpaddeln dabei waren.