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Die Schwäbische Alb – diese wunderbare, vielfältige Naturlandschaft oberhalb von Neckar- und Filstal – sie ist einfach Teil unserer Heimat – sowie Sehnsuchtsort der Wanderer! Und sie ist auch Teil unserer württembergischen Geschichte, denn sie war immer ein karges Land: das Wasser war knapp, die Winter lang, die landwirtschaftlichen Erträge mussten sehr hart erarbeitet werden.
Aber die Menschen dort oben haben gelernt, unter diesen schwierigen Bedingungen zu wirtschaften und zu überleben. Das könnte uns aktuell wieder ein Vorbild sein – denn auch im hochindustrialiserten Neckartal, auch hier in Esslingen, fließen mittlerweile nicht mehr “Milch und Honig”. Gemeint ist natürlich: fließt das Geld nicht mehr ganz von allein in die Geldbörsen der Bürgerinnen und Bürger – genausowenig wie in die Stadtkassen. Daher ist auch hier, oh Schreck!, plötzlich wieder “Sparen” angesagt – was bei den Älblern über Generationen hinweg der normale Alltag war.
Es könnte sich also lohnen – gerade für uns Städter, gerade auch für uns Esslingerinnen und Esslinger – dem immer schon naturverbundenen Leben und Wirtschaften auf der Schwäbischen Alb wieder stärker nachzuspüren! Und da trifft es sich gut, dass das “Biospärengebiet Schwäbische Alb” unlängst spürbaren Zuwachs erhalten hat: sechs Kommunen sind hinzugekommen, und die Fläche wurde um 42 % vergrößert!
Der BUND, der NABU sowie der gesamte Landesnaturschutzverband (LNV) mit seinen vielen Mitgliedsverbänden begrüßen diese Erweiterung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb – als eine einzigartige Kulturlandschaft, entstanden durch jahrhundertelanges naturverträgliches Wirtschaften.
Wir wünschen: herrliches Wochenend-Wandern dort – oder auch: Urlaub!

