Foto: Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit, Freie Wähler Esslingen
Auch in Esslingen soll die Ladeinfrastruktur verbessert werden. Immer mehr Autos mit reinem Elektromotor werden im Esslinger Landratsamt angemeldet. Dazu braucht es zu Hause oder eben im öffentlichen Raum Lademöglichkeiten. Auch Esslingen schickt sich an, dass neue Stellen zur Errichtung von Ladesäulen gesucht und nach eingehender Prüfung nun festgelegt wurden. „Das ist zwar schon ein Weilchen her!“ räumt Baubürgermeister Hans-Georg Sigel in der letzten Gemeinderatssitzung ein – aber innerhalb der Stadtverwaltung mussten die Verträge vorbereitet und abgestimmt werden.
Zunächst waren 17 Standorte mit insgesamt 48 Ladepunkten vorgesehen – doch nicht alle möglichen Standorte erschienen bei näherer Betrachtung geeignet. Gute Erreichbarkeit oder Orte mit hoher Besucherfrequenz (Sporthallen, Schulen) waren ein Teil des Kriterienkatalogs. Und damit es jetzt auch vorangeht, wurde die Standortsuche ausgeweitet und so konnten jetzt 28 Standorte zur Abstimmung vorgeschlagen werden. Insgesamt werden 68 Ladepunkte entstehen, deren Vergabe in 4 Bündeln vorgesehen ist. Auf sie können sich mögliche Betreiber bewerben. Ziel ist eine Ausschreibung noch vor den Sommerferien zu realisieren.
Bis zum Jahr 2030 sind in Esslingen die Errichtung von 1000 neuen Ladepunkten vorgesehen. Ob das für die Stadt und die Mobilitätswende reichen wird, das muss die Zukunft zeigen. Experten gehen von einer größeren benötigten Anzahl aus. „Esslingen muss jetzt den Turbo zünden, damit der Ausbau klappt und noch weitere E-Mobile auf Esslingens Straßen surren. Nur so geht es voran!“ so Tim Blumenstock – unser E-Mobilitätsexperte von den Freien Wählern. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball.

