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Bürgerausschuss Zollberg

BA Zollberg fragt die OB-Kandidaten

Foto: Fotografie Nicole Schielberg

Heute antwortet Matthias Klopfer, 53 Jahre, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf.

BA: Die Verkehrssituation auf dem Zollberg ist problematisch (Durchgangsverkehr, unzureichende Fuß- und Radwegeverbindungen). Welche konkreten Vorschläge haben Sie für unseren Stadtteil?

MK: Für den Zollberg ist ein Gesamtverkehrskonzept notwendig. Die Mutzenreisstraße muss verkehrsberuhigt und vom LKW-Verkehr befreit werden. Die Fußwegeverbindungen in Richtung Innenstadt (Eisberg, Pfeifferklinge) sind zu ertüchtigen. Und der Radweg an der Zollbergstraße aus Richtung Pliensauvorstadt braucht eine Fortsetzung.

BA: Der Zollernplatz ist wenig attraktiv: Leerstände, oft ist er vermüllt. Wie würden Sie ihn attraktiver machen?

MK: Der Zollernplatz braucht trotz seiner Aufwertung in den vergangenen Jahren (REWE-Markt u. a.) noch mehr Leben. Hinsichtlich der Leerstände kann die Stadt nur an die Ladenbesitzer appellieren, bei den Mieten realistisch zu sein. Der Platz selber würde durch mehr Grün, ein Wasserspiel und das eine oder andere Spielgerät sowie durch mehr Sauberkeit gewinnen.

BA: Soziales Miteinander ist für Alle wichtig… Wie wollen Sie die Einrichtungen in unserem Stadtteil wie das T1, die Jugendfarm oder das WohnCafé unterstützen?

MK: Der Jugendtreff T1, die Jugendfarm und das WohnCafé sind für das soziale Miteinander auf dem Zollberg unverzichtbar. Beim T1 ist über veränderte Öffnungszeiten nachzudenken, um den Treff auch für ältere Jugendliche attraktiv zu machen. Die Jugendfarm muss besser erreichbar sein. Und mit der EWB sind Gespräche über die Wiederinbetriebnahme des WohnCafés zu führen.