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SPD Esslingen

Adenauerbrücke: SPD fordert Tempo und Transparenz

Foto: Nicole Schielberg

Die SPD-Fraktion im Esslinger Gemeinderat fordert, alle Möglichkeiten für einen schnellen und zukunftsfähigen Neubau der Adenauerbrücke zu prüfen. Ihre eingeschränkte Nutzbarkeit belastet Bürgerinnen und Bürger, Pendelnde. Deshalb soll die Stadt untersuchen, ob ein funktionales Vergabeverfahren Planung und Bau stärker bündeln, Schnittstellen reduzieren und die Umsetzung beschleunigen kann.

 

„Bei einer so wichtigen Verkehrsachse dürfen wir uns nicht allein auf die üblichen Abläufe verlassen. Wir wollen wissen, ob die frühzeitige Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Planungs- und Bauunternehmen Zeit sparen kann. Gleichzeitig müssen Deutsche Bahn, Schifffahrtsamt, Land und weitere Beteiligte von Beginn an eng eingebunden werden“, erklärt Daniel Scharpf, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz.

 

Neben dem beschleunigten Verfahren verlangt die SPD eine öffentliche Informationsveranstaltung, die bei Bedarf regelmäßig wiederholt wird. Dabei soll die Verwaltung über den Sachstand, den Zeitplan informieren. Zugleich müsse geklärt werden, welche Folgen die neue Situation für die geplante Umgestaltung rund um den Bahnhof Oberesslingen und die Ulmer Straße hat.

 

Christa Müller, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, betont: „Die Menschen in Oberesslingen warten seit Langem auf Verbesserungen im Bahnhofsumfeld. Diese Perspektive darf durch die Probleme an der Adenauerbrücke nicht aus dem Blick geraten. Die Öffentlichkeit braucht Transparenz und einen offenen Dialog.“

 

Für die SPD ist entscheidend, dass Beschleunigung nicht zulasten der Qualität geht. Ziel bleibt eine belastbare Lösung für die zentrale Neckarquerung.