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Nonplusultra Esslingen e.V.

Alexandra Rudl bei Ironman 70.3 WM in Nizza

Foto: Siggi Becker

Ein großes Abenteuer zum Saisonabschluss: Die Esslinger Triathletin Alexandra Rudl ist bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza gestartet. Die Qualifikation dafür hatte sie sich beim 70.3 Kraichgau gesichert. In Nizza erwartete sie ein beeindruckendes Feld: 3000 Frauen gingen in einem reinen Frauenrennen an den Start, in ihrer Altersklasse traten 361 Athletinnen an. Vor allem an der Spitze war das Niveau extrem hoch. Highlight war für Alexandra Rudl das Schwimmen im Mittelmeer. Seit sie Triathlon betreibt, war sie noch nie im offenen Meer geschwommen. Die frühe Anreise nach Nizza nutzte sie deshalb, um sich darauf bestmöglich vorzubereiten. Das zahlte sich aus: Die 1,9 Kilometer schwamm sie in der neuntbesten Zeit ihrer Altersklasse. Damit ging sie ganz vorne aufs Rad und war zu ihrer eigenen Überraschung über weite Strecken allein auf der anspruchsvollen Radstrecke unterwegs, die von Meereshöhe auf knapp 1000 Höhenmeter hinauf zum Col de Vence führte. Lediglich einzelne, deutlich stärkere Radfahrerinnen zogen an ihr vorbei – denen konnte sie allerdings nicht folgen. Beim abschließenden Halbmarathon war vor allem spannend, wie die Beine nach der anstrengenden Radstrecke reagieren würden und wie sie mit den rund 27 Grad in der Sonne auf der Promenade zurechtkommen würde. Der Lauf war von Anfang an hart, doch sie konnte ihr geplantes Tempo halten und beendete den Halbmarathon in 1:35 Stunden. Am Ende stand Platz 26 von 361 in ihrer Altersklasse. Schon allein wegen der Größe des Wettkampfs und des besonderen Austragungsorts bleibt dieses Wochenende in Erinnerung. Mit einem starken Ergebnis bei einem ihrer größten Rennen beendet Alexandra Rudl nun zufrieden die Saison.