Foto: Bildquelle: Team Öffentlichkeitsarbeit, Christian Latoska
Die Abendsonne wärmte noch sehr stark, wehrend hinter der verschlossenen Kirchentür noch die letzten Klänge der Probe zu hören waren. Die ersten Konzertbesucher waren bereits eine Stunde vor Beginn gekommen und bevölkerten die mit Wiesenblumen und wildem Salbei geschmückte und für den Stehempfang vorbereitete Terrassen. Die Musik drang nach draußen und versprach ein vielversprechendes Konzert. So erlebte man die St. Maria Kirche am Rande der Weinberge am Vorabend zum Muttertag. Noch bevor die Kirchentür geöffnet wurde, stellten die Organisatoren 60 Stühle im Kirchenschiff zusätzlich auf, um allen Zuhörer/Innen einen Sitzplatz anzubieten.
Das Konzert beginnt mit acht anschwellenden Klavierakkorden, die Assoziationen an das regelmäßige Pendeln von Kirchenglocken wecken, läutet das Klavier den Anfang des Konzerts ein.
Das Klavier beginnt anfangs allein, doch dann entwickelt sich ein gewaltiger melodischer Strom. Der Solist an diesem Abend war, Johannes Gaechter am Piano, im Zusammenspiel mit dem VHS- Orchester unter der Leitung von Siegfried Hartauer. 2 Harfen, Pauken und Trompeten ergänzten das klassische Streichorchester mit 50 Musikern für das die Apsis fast zu klein wurde. Rachmaninovs 2.Klavierkonzert, der Vyšehrad von Smetana und die L’Arlésienne Suite Nr. 1 Von Bizet, wurden an diesem Abend meisterhaft vorgetragen.
Für die Organisatoren der Musikeiche „Musik an St. Maria“, die mehrmals im Jahr, auch zu Klassik Konzerten einladen, war es ein gelungener Abend.

