Foto: Team Öffentlichkeitsarbeit; M. Vetter
Gut gelaunte Mitglieder der Freien Wähler trafen sich jüngst am Eingangsportal des Speyrer Pfleghofes, der die älteste Sektkellerei Deutschlands beheimatet. Gespannt war man auf die Frage, wie denn nun der Wein zum Schäumen und Perlen gebracht wird. Dazu bedurfte es einem Abstieg in die Kellerebenen. In den Gewölben des ehemaligen Speyrer Pflegehofes aus der Stauferzeit erwarteten uns spannende Geschichten über die Kunst der Sektherstellung. Welche Weine werden dabei zu einem Sekt verbunden? Wie wurde das Produkt über die Jahre weiterentwickelt und vermarktet? Wie reifen die verschiedenen Sekte und wie kam der Sekt überhaupt nach Esslingen? Georg Christian von Kessler war ja kein gebürtiger Esslinger – brachte aber die Erfahrungen aus seinem Lehrbetrieb in der Champagne mit, wo er ein erfolgreicher Geschäftsmann war. Wie haben sich die Geschäftsbeziehungen entwickelt? Welche Verbindungen gab es innerhalb der Familien? Spannende Einblicke in die Firmengeschichte. Dazu das Erlebnis, mit eigenen Augen zu sehen, wie dieses perlende Getränk in einem über 800 Jahre alten Kulturdenkmal erzeugt wird – zumal das Hause Kessler in Esslingen dieses Jahr 200-jährige Familiengeschichte feiert. Nicht fehlen durfte natürlich dann auch die Verkostung einer kleinen Auswahl an Produkten aus dem Hause Kessler. Das ist Esslingen – wir leben mit unserer Geschichte und genießen das. Jetzt wissen wir, dass guter Sekt länger reifen muss und je feinperliger der Sekt ist, desto länger war die Reifezeit. Vielen Dank an Frau Christine Wanner für die charmante Leitung durch das Haus Kessler und dem Team der Freien Wähler um Peter Dietl, der diesen wunderbaren Abend organisierte.

