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Parents for future

Trauerpost für Verkehrsminister Wissing

Foto: Parents for Future Reutlingen

Die Absender*innen der Nikolausbriefe stammen aus allen

Regionen der Republik. Sie schrieben ihre persönlichen Geschichten über

geliebte Menschen auf, die im Straßenverkehr ums Leben kamen oder schwer verletzt wurden.

Viele Briefe enthalten außerdem die dringende Bitte nach der längst überfälligen Einführung des

Tempolimits auf allen Straßen, um so für mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu sorgen. 

Auslöser für die Nikolauspost war der tragische Tod einer Mutter und ihrer Kinder, die am 22.10. in

Esslingen auf einem Gehweg starben, weil ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren

hatte.

“Wir fühlen mit den Opfern, ihren Familien, Bekannten und Freund*innen. Der Unfall erschüttert

uns zutiefst. Er zeigt die ganz reale Gefahr, dass es jede große und kleine Person jederzeit treffen

kann, selbst dann, wenn sie sich komplett richtig im Straßenverkehr verhält”, beschreibt Anne

Newball Duke von den Parents for Future Esslingen ihre Gedanken und Gefühle.

Ulrike Hübner aus Bremen stellt in ihrem Brief die beklemmende Frage: “Wer wird der oder die

nächste sein, die sterben muss? Schließlich stirbt alle drei Stunden ein Mensch auf deutschen

Straßen. Wir appellieren an Sie, Dr. Wissing: Handeln Sie endlich! Ihr

anhaltender Widerstand gegen ein Tempolimit entbehrt jeglicher Logik, wenn wir die Fakten und

die Stimmen der Bürger*innen betrachten.” Es gibt auch eine Petition von Campact zur Einführung des Tempolimits: https://aktion.campact.de/verkehr/tempolimit-jetzt/wa