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Ökumenischer Nachmittag in Oberesslingen-Apfelallergien: Sind die alten Sorten die bessere Wahl? Donnerstag, 15. Januar 2026
Immer mehr Menschen leiden unter einer Apfelallergie. Wer dennoch nicht auf gesunde Äpfel verzichten möchte, sollte es einmal mit alten, besonders gut verträglichen Apfelsorten versuchen, lauten viele Berichte in den Medien.
Archäologische Funde belegen, dass der Apfel bereits seit dem 6. Jahrhundert vor Christus als Kulturpflanze angebaut wird. Die moderne globale Marktentwicklung orientiert sich leider zunehmend an den Wünschen der Verbraucher nach süßen Äpfeln. Das Sortiment in den Supermärkten begrenzt sich auf wenige Sorten. Die Geschmacksvielfalt bei Obst ist nicht mehr so abwechslungsreich wie auf den Wochenmärkten, Hofläden und der eigenen Wiese oder Hausgarten. Die alten Sorten werden als widerstandsfähiger und als einfacher anzubauen beschrieben.
Oft kann auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet werden.
Gravensteiner, Berlepsch, Renetten, Ontario usw. sind bis heute einzigartig und unerreicht, haben einen ausgewogenen Geschmack und duften so intensiv, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Allergiker sollen laut etlichen Berichten und Studien die alten Sorten besser vertragen, weil sie einen hohen Gehalt an Polyphenolen (sekundären Pflanzenstoffen), Mineralstoffen und Vitaminen haben.
Unser Referent Martin Krinn, Obstbauer aus Berkheim und Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau Esslingen, wird uns die neuesten Erkenntnisse zum Thema Apfelallergie aus Wissenschaft, Anbau und Sortenzüchtung präsentieren.
Start des Treffens ist wie gewohnt ab 14.30 Uhr im Gemeindehaus St. Albertus Magnus im Hasenrainweg 40 in Oberesslingen mit Kaffee und Kuchen. Wir laden Sie herzlich ein.

