Foto: oh (Markus Spiske via unsplash.com)
Wir alle spüren es: die Zeiten sind noch schwieriger geworden, als sie es bisher schon waren! Wir alle gemeinsam stehen in Problemen, für die es keine einfachen Lösungen mehr gibt.
In den letzten Jahrzehnten konnte man ja hoffen, dass ein für ewig garantiertes Wirtschaftswachstum jedem von Jahr zu Jahr immer mehr Spielraum gibt, z.B. beim Konsum. Und dass die zunehmende Technisierung uns auch immer mehr von den Anstrengungen in der Arbeit und im Haushalt abnimmt.
Aber mittlerweile stoßen wir an die Grenzen der Belastbarkeit unseres Heimatplaneten: der rasche Klimawandel schädigt zunehmend die gesamte menschliche Zivilisation, kostet Unsummen an Geld. Die Abhängigkeit von bestimmten Rohstoffe und fossilen Energien schnürt uns zunehmend den Hals ab – deshalb werden genau darum immer mehr Kriege geführt. Fruchtbarer Boden geht verloren – die Grundlage unserer Lebensmittelversorgung. Sauberes Wasser wird in vielen Regionen immer knapper, zudem ist die Luft vielerorts gesundheitsschädlich belastet. Auch hier bei uns, übrigens! Man denke nur an die weiterhin gefährlichen Feinstaub-Werte durch den ungebremst anwachsenden Kraftfahrzeugverkehr (sowie die Holzöfen im Siedlungsbereich).
“Die Politik” kann das alles nicht wegzaubern! Aber sie müsste nun damit anfangen, mit den Bürgerinnen und Bürgern offen und ehrlich über die Notwendigkeiten zu sprechen. Und das heißt schlicht u. einfach, dass die bisherigen Träume von wachsendem Wohlstand, Konsum u. Bequemlichkeit nicht mehr alle in Erfüllung gehen können – sofern wir den Generationen der Kinder und Enkel noch eine Perspektive lassen wollen. Die Erde, und was sie für uns leisten kann – das ist nun mal begrenzt.
BUND und NABU haben daher alle chancenreichen Parteien zu ihren Positionen befragt (ausgenommen solche mit rassistischer od. wissenschaftsfeindlicher Haltung). Die wichtigsten Antworten wurden auf einem Flyer zusammengestellt – erhältlich unter www.bund-bawue.de oder per Mail an www.bund-esslingen.de.

