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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Plastik sparen: Tipps für den Alltag

Foto: www.bund.net

Pro Kopf und pro Jahr fallen in Deutschland 40 Kilogramm Kunststoff- u. Verbundverpackungen an. Deren Überreste landen zuletzt oft in den Böden und im Meer – bis in die entlegensten Gebiete.

Und man sollte auch bedenken: der Rohstoff, aus dem “Plastik” hergestellt wird – das ist hptsl. Erdöl! Erdöl, das wir über weite Wege importieren müssen, für viel Geld. Und dieses Geld landet zu wesentlichen Anteilen in den Kassen fragwürdiger Potentaten! Schlussendlich werden auch damit die ganzen Kriege und der Terror finanziert – die wir doch eigentlich ganz schrecklich finden.

Aber wie ist denn derzeit unser Umgang mit Plastik?

* Mit rund 20 Mio. Tonnen produziert und verbraucht Deutschland so viel Plastik wie kein anderes Land in Europa

* Fast 3,7 Milliarden Plastiktüten werden in Deutschland jährlich verbraucht – das sind 44 Tüten pro Kopf. Verwendet werden sie im Schnitt gerade einmal 25 Minuten.

* Die Chemie- (darunter auch die Plastikindustrie) ist der größte Verbraucher fossiler Rohstoffe in Deutschland

* Ein Fünftel der Energie wird für Plastikverpackungen verbraucht

* Und weniger als ein Viertel des Plastiks wird recycelt (obwohl sich Deutschland gerne als umweltfreundlicher Recycling-Weltmeister gibt!)

Eigentlich ist klar: wir sollten den Einsatz von Plastik vermindern, und vor allem auch das Abwandern von Plastik in die Umwelt stoppen!

Also, z.B.:

* Einweg-Plastiktüten vermeiden

* Unnötige Kunststoff-Verpackungen gleich im Laden lassen (als Zeichen des Protestes)

* Wo immer es geht: Mehrweg statt Einweg – z.B.: für die Reste beim Restaurant-Besuch stets eine eigene Box dabeihaben

* Leitungswasser statt Flaschenwasser

* Kosmetik ohne Mikroplastik

Einzelheiten zum Thema: s. www.bund.net!