Foto: Sigrid Altherr-König
Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, ob „die“ nicht total verrückt sind? Vergessen scheinen die UN-Charta und die Lehren aus den beiden Weltkriegen. Gegen die Ohnmachtsgefühle helfen nur Versammlungen gegen Militarismus und Sozialabbau, für Friedensfähigkeit statt „Kriegstüchtigkeit“. Das Friedensbündnis Esslingen hat an der Organisation des Ostermarschs teilgenommen und ruft deswegen zur Teilnahme auf, der am Karsamstag, 4.April 2026 in Stuttgart stattfindet. Er beginnt um 12.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Schlossplatz. Anschließend findet eine Demonstration durch die Innenstadt statt. Um 14.00 Uhr ist die Abschlusskundgebung, auf der Michael von der Schulenburg, ehem. Diplomat der OSZE und der UN, Maike Schollenberger, Ver.di Landesbezirksleiterin und Dr. Susanne Edel, „Aufbruch zum Frieden“ reden.
Im Aufruf heißt es: „Wir ächten Krieg als Mittel der Politik. Wir wollen Dialog, Wiederaufnahme von Verhandlungen über (atomare) Abrüstung. Wir unterstützen Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs! Wir fordern eine Initiative für eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur in Europa!“ Kritisiert werden die weltweite Aufrüstung, US-Kriegsschläge, das milliardenschwere Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung und der Umbau der kriselnden Industrie hin zur Rüstungsproduktion. Dabei hätten Investitionen in zivile Infrastruktur, Gesundheit und Bildung einen 2-3-mal höheren Effekt auf den Arbeitsmarkt.
Die Forderungen lauten: Keine Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland, keine neue Wehrpflicht, kein Profit mit dem Krieg, Abrüsten statt aufrüsten, für die Stärke des Rechts statt des Rechts des Stärkeren.

