Foto: Katja Beck
Nachgefragt, an einem eisigen, sonnigen Januar-Samstag auf unserem beliebten Wochenmarkt: Ein Pärchen aus Zell fände es gut, wenn der Zell-Neckarradweg bei Schnee und Eis geräumt und beleuchtet werden würde, gerade jetzt im Winter.
Ein Pärchen aus Göppingen vermisst die Flohmärkte auf dem Blarerplatz.
Zwei jüngere Frauen aus der Innenstadt wünschen sich weniger PKWs in der Innenstadt und dafür mehr Grünflächen und Sportplätze − die wenigen Sportplätze seien meist voll belegt.
Eine Passantin aus Zell möchte, dass die Stadt das Vereinsleben deutlich mehr fördern solle. Sie fühle sich in der Organisation durch Vorgaben und Kosten nahezu boykottiert. Für eine bestimmte Genehmigung habe sie drei Behörden aufsuchen müssen. Das kenne sie aus anderen Städten anders.
Ein Mann aus Wendlingen gibt an, er komme gerne auf den Wochenmarkt, auch wenn er sich dort vieles nicht leisten könne. Er liebe die Atmosphäre.
Eine Frau wünscht sich, dass die Müllabfuhr die großen Mülltonnen in der Müllbergerstraße so zurückstellt, dass Kinder nicht auf die stark befahrene Straße ausweichen müssen.
Eine Frau aus St. Bernhardt setzt sich für das VfL Postgelände ein, es wäre sehr schade, wenn es weg käme, denn Sport sei für die Kinder wichtig. Das Ladensterben bereite ihr Sorgen, es verändere das Stadtbild.
Eine ältere Frau aus Zell wünscht sich mehr Sauberkeit vor der Unterführung beim Bahnhof und auf dem kleinen Weg zum Kaufland.
Ein älterer Mann wünscht sich weniger Dreck und Müll in der Pliensauvorstadt, besonders am Kreisverkehr Weil-/Parkstraße.
Eine Seniorin aus Denkendorf findet Halt und Kraft in einer Essliner Senioren-Sportgruppe, die sich im Freien trifft und die sie ehrenamtlich leitet. Das Angebot würde sehr gut angenommen.