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Ev. Kirchengemeinde Esslingen-Zell

Heimweh nach dem Leben

Foto: Michael Rohn

„Zeller Bibeltage“ – ein kurzer Rückblick: An fünf Abenden betrachteten Referenten verschiedene Aspekte des ersten Briefes des Apostels Johannes: Dr. Rolf Sons, Pfarrer in Flein; Dr. Tobias Eißler, Pfarrer in Ruit; Simon Hamalega, Jugendevangelist im Christusbund, Waldenbuch; Schwester Heidi Butzkamm, Diakonissenmutterhaus Aidlingen. Am 5. Abend sprach Pfarrer i.R. Winrich Scheffbuch über das Thema „Er schenkt das Leben“.  

Wer ist „er“? Antwort: Jesus. So nannte er beispielhaft die Begegnung mit einem Zöllner namens Zachäus, „einem Menschen, der Heimweh nach dem Leben hatte. Er hatte zwar Geld in Fülle – aber sein Leben war belastet von der Sünde.“  Jesus sieht ihn, in einem Baum sitzend und spricht ihn direkt an: „Zachäus, ich muss in deinem Haus einkehren.“

„Das ist das Große am Evangelium“, so Scheffbuch, „Jesus ist ganz demütig gekommen. Er hat seine Herrlichkeit, die er beim Vater hatte, abgelegt, wurde in einer Krippe in Bethlehem geboren. Er geht den unteren Weg und sucht Menschen.“ Die große Botschaft: Jesus wolle in das Leben von Menschen einkehren. Damit habe der Apostel Johannes auch sein großes Evangelium begonnen: „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu heißen.“ Dies sei die wunderbarste Veränderung, die es in dieser Welt gebe.

Alle Beiträge können auf Youtube nachgehört werden: https://www.youtube.com/@zeltinzell.