Foto: Helga Schulz Blank
die Natur erwacht, wir sehen viele Blumen – Krokusse, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Tulpen, Narzissen, Leberblümchen, Gänseblümchen, Buschwindröschen. Sie alle sind fast über Nacht aus dem Boden gekommen und erfreuen uns. Es tut uns und unserer Seele gut auf die bunten Blüten zu schauen, uns an ihnen zu erfreuen. Wir finden sie gerade überall, auf vielen Wiesen, in den Vorgärten und am Straßenrand. Achten Sie darauf und nehmen Sie sie bewusst wahr. Wir können auch die ersten essbaren Kräuter sammeln. Der Bärlauch kommt mit Macht, an etlichen Stellen sind es riesige Teppiche. Genießen Sie die Blätter des Bärlauchs wenn Sie Knoblauch mögen. Sie können auch ein Pesto daraus machen oder nur auf einem guten Brot als Belag genießen. Der Gundermann kommt auch, sowie Brennessselspitzen und Sauerampfer. Jetzt, wo die Kräuter so frisch sind, sollten wir sie ernten. Wildkräuter sollten möglichst jung geerntet werden, da sie dann am zartesten schmecken. Bevorzugt sollten Sie die Kräuter an sauberen Stellen, abseits von viel befahrenen Straßen oder Hundewegen sammeln. Sie finden auf Youtube etliche Videos, in denen Ihnen die Kräuter vorgestellt werden und wo Sie gute Tipps bekommen. Gerade die bitteren Kräuter wie Bärlauch und Giersch tun unserem Körper nach dem langen Winter sehr gut.
„Ein Großteil der Pflanzen, die man auf Wiesen und in Wäldern findet, ist essbar“ – hat mir mal ein Biologe erzählt. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings: Es gibt auch ein paar giftige Exemplar, bitte nur pflücken und essen, wenn Sie 100% sicher sind.
Eine gute Woche Ihre Helga Schulz Blank helgaschulzb@gmail.com 01704755442

